– WeltverbEsserer-Wettbewerb 2022 / STAY TUNED – 

Bewerbungsstart zum WeltverbEsserer-Wettbewerb 2022
ist der 01.11.2021

Kategorien 2022: Restaurants, Food-Produkte

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Wettbewerb

Die Gewinner*innen des WeltverbEsserer-Wettbewerbs 2021 stehen fest

Der WeltverbEsserer-Wettbewerb 2021 hat seine Gewinner*innen gekürt: Haferkater (Kategorie Restaurants) und Buchengold (Food-Produkte) sind die nachhaltigsten Food-Konzepte Deutschlands! Im Online-Finale setzten sie sich mit ihren Präsentationen im Finale des Nachhaltigkeits-Awards durch.

Herzlichen Glückwunsch an alle FinalistInnen!

Der im Jahr 2018, damals als Deutschlands erster Wettbewerb für nachhaltige Restaurants, initiierte WeltverbEsserer-Wettbewerb hat in seiner 2021er Edition mit einem spannenden Showdown geendet. In sieben 10-Minuten-Präsentationen stellten am 23.03.2021 die Finalist*innen ihre Arbeit vor und zeigten, wie sie neue, nachhaltige Wege bereiten.

Die Gewinner*innen wurden über drei Juryrunden ermittelt. Auf eine erste Vorauswahl folgte eine Jurysitzung Anfang März, bei der die Finalist*innen für das Pitch-Event nominiert wurden. Gekürt wurden von der siebenköpfigen Expertenjury diejenigen jeder Kategorie, die in bestmöglicher Weise die Nachhaltigkeitskriterien des Wettbewerbs erfüllten.

Gewonnen hat Haferkater die Branding Cuisine Agenturleistung bzw. Nachhaltigkeitskommunikation im Wert von 10.000 EUR. Buchengold kann sich über Medienleistung von enorm, dem Magazin für gesellschaftlichen Wandel, im Wert von 15.000 EUR (enorm-magazin.de) freuen. Zusätzlich können die Gewinner*innen das Logo „WeltverbEsserer-Wettbewerb 2021 / GewinnerIn der jeweiligen Kategorie“ in ihrer Kommunikation verwenden.

K A T E G O R I E

Restaurants

WeltverbEsserer-Wettbewerb 2021

1. Platz

Haferkater

Gesundes Frühstück demokratisieren: Haferkater ist der Gewinner des WeltverbEsserer-Preises 2021 in der Kategorie Restaurants

Einer von vier Menschen in Deutschland frühstückt außer Haus. Haferkater ist angetreten, um gesundes Frühstück unterwegs unter die Menschen zu bringen. Das 2014 in Berlin Friedrichshain gestartete Konzept ist mittlerweile an zahlreichen großen deutschen Bahnhöfen vertreten und ist aktuell der einzige Systemgastronom an Bahnhöfen mit einem rein vegetarischem Angebot.

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Abbildung © Haferkater
Abbildung © Das Voglhaus

2. Platz

Das Voglhaus, Konstanz

Eine wichtige Säule der nachhaltigen Bewegung in der Individualgastronomie

Denkbar knapp Zweiter geworden ist das Voglhaus aus Konstanz. Das Voglhaus ist auf 200 qm Einzelhandel für Feinkost und Wohnaccessoires zusammen mit einem Selbstbedienungscafé und -bistro. Martina Vogl lässt den CO2-Ausstoß der Speisen und Getränke sowie des gesamten Unternehmens berechnen und hat vor, bis Ende 2021 klimapositiv zu sein. Das Angebot von Voglhaus ist fast vollständig vegan und zu 100 Prozent bio, darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an der Zertifizierung mit Schwerpunkt demeter.

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3. Platz

EAM, Frankfurt am Main

Ganzheitlich, innovativ, engagiert: EAM aus Frankfurt am Main bietet natürliches Fast Food

Eine ebenfalls knappe Entscheidung bringt dem Frankfurter bio-zertifizierten, systemgastronomischen Konzept EAM (Eating at Maples) zum dritten Platz. Mit ihrer Marke EAM möchten die Macher Andrea und Eric Reinemann Fast Food durch Qualität, Natürlichkeit und Innovationskraft auf ein neues, nachhaltiges Level heben.

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Abbildung © EAM

K A T E G O R I E

Food-Produkte

WeltverbEsserer-Wettbewerb 2021

1. Platz

Buchengold

Food-Tech Startup für nachhaltige und gesunde Ernährung aus lokalen Wäldern: Buchengold ist WeltverbEsserer-Preisträger 2021 in der Kategorie Food-Produkte

Buchengold bietet das Produkt Buchecker an. Das Konzept möchte die heimische Nuss wieder zurück auf den Teller von Nussliebhabern bringen. Zurück: Da sie eigentlich über Jahrhunderte hinweg bereits auf dem Speiseplan vieler Europäer stand. Das Ziel von Buchengold ist es, der Buchecker ein Revival zu ermöglichen und sie wie Pinienkerne oder Bio-Mandeln im Markt als eine hochwertige und nachhaltige Alternative anzubieten.

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Abbildung © Buchengold
Abbildung © fairment

2. Platz

Fairment

Da steckt Leben drin: Fairment befähigt Menschen, sich gesund und nachhaltig zu ernähren

Der Platz 2 in der Kategorie Food-Produkte geht an ein Unternehmen bestehend aus lebendigen Kulturen und Fermenten: fairment. Die Vision von fairment ist es, dass Menschen, statt Lebensmittel kurz vor ihrem Ablauf wegzuwerfen, diese fermentieren, dass also ein grundlegendes Umdenken in Bezug auf Lebensmittel stattfindet und ein Verständnis für Fermentation als nachhaltigen, gesundheitsfördernden Prozess entsteht. Seit 2015 setzt fairment daher alles auf Community und Wissensvermittlung.

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3. Platz

fairfood Freiburg

Sparkling biodiversity – alkoholfreier Fruchtsecco aus ungenutzten Früchten der Streuobstwiesen

Den dritten Platz beim WeltverbEsserer-Wettbewerb erhält fairfood Freiburg, wo sich alles um fair gehandelte Bio-Nüsse, Früchte und Nussmus im Pfandglas dreht. Fairfood Freiburg denkt ganzheitlich und macht weit mehr als Bio: Weil das Unternehmen Nachhaltigkeit zu Ende denkt, verpackt es seine Produkte plastikfrei.

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Abbildung © fairfood Freiburg
Abbildung © Bunte Burger

4. Platz

Bunte Burger

Nachhaltiges Restaurant launcht nachhaltiges Food-Produkt: Bunte Burger bietet eine Patty-Alternative, die kein Fleischersatz ist

Einer der vier für das Finale nominierten Konzepte musste den vierten Platz erhalten – wobei es wohl einen sympathischeren, nachhaltigeren und engagierteren vierten Platz kaum geben kann als den für das Konzept Bunte Burger. Die bio-veganen Patties von Bunte Burger sollen bewusst keinen Fleischgeschmack imitieren, sondern vielmehr ein neues Geschmackserlebnis schaffen.

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K A T E G O R I E

Food-Produkte / Anerkennung

WeltverbEsserer-Wettbewerb 2021

Fairafric

Fairafric zeigt, dass Schokolade auch nachhaltig produziert werden kann. 70% des Kakaos weltweit stammt aus Afrika –- nur 1% der Schokolade wird dort produziert. Der Großteil des Profits bleibt dadurch im globalen Norden. Fairafric hingegen produziert die Schokolade von Anfang bis Ende in Ghana und verlagert so die Wertschöpfung in das Ursprungsland.

fairafric.com

Abbildung © Fairafric
Abbildung © Greenforce

Greenforce

GREENFORCE glaubt daran, dass wir die zukünftige Proteinversorgung der Menschheit sichern können, auf Basis von pflanzlichen Lebensmitteln. Nach jahrelanger Forschung im Bereich pflanzliche Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel hat Greenforce das nach eigenen Angaben nachhaltigste Pflanzenfleisch der Welt entwickelt: zum selbst Anrühren. Die Easy To Mix Produkte verschickt Greenforce klimaneutral in Pulverform und nachhaltiger Kraftpapier-Verpackung. Zuhause können sich unsere Kunden ihr Pflanzenfleisch dann selbst Mixen: Durch die Hinzugabe von Wasser und Öl entsteht eine fleischäquivalente Masse.

greenforce.com

Gutding

2014 startete Gutding mit Brotaufstrichen in Weckgläsern, die Macher*innen zeichneten die Etiketten selber und führten ihr eigenes Pfandsystem ein. Ganz ohne Geld. Aus Ehre. Der Umwelt zur Liebe. Es funktioniert: Fans, Unverpackt- und Bio-Läden aus ganz Deutschland schicken ihnen die Gläser zurück. Seit 2020 röstet Gutding auch Cashews und würzt sie in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen. Diese füllt Gutding ins kleine Pfandglas, in dem bisher Sahne oder Creme Fraiche verkauft werden.

gutding.org/

Abbildung © Gutding
Abbildung © Knärzje

Knärzje

Knärzje ist das erste ökologisch zertifizierte Zero-Waste-Bier Deutschlands, gebraut mit aussortiertem Brot. Daher auch der Name „Knärzje, denn dieser Begriff kommt aus dem Hessischen & Pfälzischen und meint das Endstück eines Brotlaibs. Für Knärzje steht der Begriff damit aber auch symbolisch für die Verschwendung von Lebensmitteln. Knärzje ersetzt ein Viertel des normalerweise nötigen Braumalzes mit gerettetem Biobrot, wodurch jede ihrer Flaschen Bier eine Scheibe Brot vor der Tonne rettet.

knaerzje.de

nomoo

NOMOO steht für “keine Kuh“ und ist ein zu 100% pflanzliches Bio-Eis mit einem überraschend intensiven Geschmack. Besonders an NOMOO ist die Kombination aus einem herausragenden Geschmack und einer ganzheitlich nachhaltigen Unternehmenspolitik. Das Eis ist geschmacklich mit sehr hochwertigem Eisdieleneis zu vergleichen und steht diesem in nichts nach. Dabei schreibt sich das Unternehmen auf die Fahne, ausschließlich pflanzliche und natürliche Bio-Zutaten zu verwenden und die Rezeptur enthält zeitgleich weniger Zucker Es lehnt die Verwendung von Plastik in Verpackungen ab und agiert klimapositiv. Das bedeutet, dass das Unternehmen doppelt so viel CO2 ausgleicht, als es eben produziert. Durch die Verwendung rein pflanzlicher, bio-zertifizierter Zutaten werden im Vergleich zu herkömmlichem Eis weniger Ressourcen verbraucht, weniger CO2 verursacht und weniger Landflächen genutzt.

nomoo.de

Abbildung © nomoo
Abbildung © RETTERGUT

Rettergut

Mit RETTERGUT wird jeder zum Lebensmittelretter! RETTERGUT spürt Lebensmittelverschwendung in der Landwirtschaft, bei der Sortierung und Lebensmittelverarbeitung auf, rettez diese wertvollen Ressourcen und fertigt damit leckere Suppen, Aufstriche, Schokolade, Getränke und viele weitere Produkte. Der Konsument rettet so mit jedem Teller RETTERGUT-Suppe jede Menge wertvolles Gemüse und trägt damit zu einer nachhaltigeren Wirtschaft bei.

rettergut.de

Rückblick: WeltverbEsserer 2020 und 2019

Neugierig? Informiere Dich hier über die Gewinner*innen der vergangenen Editionen.

Nachfolgende Krieterien – unterschiedlich zwischen Restaurants und Food-Produkte – wurden zur Bewertung beim WeltverbEsserer-Wettbewerb 2021 angewandt. Für eine Teilnahme am Wettbewerb war erforderlich, dass möglichst mehrere Kriterien erfüllt sind.

 

1. Wettbewerbskriterien Restaurants

 

Verwendung
von Bio-Zutaten

Verwendung frischer Zutaten
und gering verarbeiteter
Lebensmittel

Umsetzung
pflanzenbasierter
Ernährung

Respekt für Tier
und Umwelt

Verwendung
regionaler Produkte

Verwendung
saisonaler Produkte

Vermeidung von
Lebensmittel-
verschwendung

Vermeidung von Müll,
insbesondere Plastikmüll

Bewusster Umgang
mit Wasser

Verwendung nachhaltiger
Spül- und Putzmittel

Energieeffiziente,
nachhaltige Prozesse
in Restaurant und Lieferservice

Faire Arbeitsbedingungen
und soziale Innovation

Faire Partnerschaften,
Einkauf fair gehandelter
Produkte

Nachhaltige Ausstattung
Kleidung, Interiors

Aufklärung in Ernährung
und Umweltschutz

Aufklärung in Ernährung
und Gesundheit

"Vorher waren wir die verrückten Veganer, danach das nachhaltigste Restaurant Deutschlands!"

Münir Kusanc, MOM'S TABLE
Gewinner WeltverbEsserer-Wettbewerb 2019

2. Wettbewerbskriterien Food-Produkte

Verwendung
von Bio-Zutaten

Positive Wirkung
auf die Gesundheit

Verwendung hochwertiger
Zutaten und gering
verarbeiteter Lebensmittel

Umsetzung
pflanzenbasierter
Ernährung

Respekt für Tier
und Umwelt

Kurze, transparente
Lieferkette

Faire Partnerschaften,
Einkauf fair gehandelter
Produkte

Vermeidung von
Lebensmittelverschwendung

Vermeidung von Müll,
insbesondere Plastikmüll

Bewusster Umgang
mit Wasser

Verwendung nachhaltiger
Spül- und Putzmittel

Energieeffizienz
in allen Betriebsprozessen

Faire Arbeitsbedingungen
und soziale Innovation

Aufklärung in Ernährung
und Umweltschutz

Aufklärung in Ernährung
und Gesundheit

Die Jury

Innovateure, Forscher, Vordenker, Revoluzzer – in unserer Jury bringen wir
facettenreiches Expertenwissen, Leidenschaft für gute, gesunde Ernährung und Meinungen
mit klarer Haltung zusammen.

Um zu einem möglichst gerechten Ergebnis zu kommen, bewertet die Jury in drei Runden.
Einzeln, in einer Jurysitzung sowie im Finale beim Pitch-Event.

Viola Bärwald

Too Good To Go
Strategische Partnerschaften
Food Waste Expertin

Serena Carloni

Branding Cuisine
Partnerin
Ernährungsexpertin

David Diallo

Good Impact, enorm Magazin, Noah
Geschäftsführer, Vorstand
Seriengründer und Nachhaltihkeitsexperte

Boris Lauser

Rohkost Koch und kulinarischer Berater
Ernährungsexperte

Balázs Tarsoly

Branding Cuisine
CEO & CCO
Food-Markenexperte

Prof. Dr. Jan Wirsam

HTW Berlin
Professor
Innovationsexperte

Caroline Zimmer

Simply V
Geschäftsführerin
Innovations- und Ernährungsexpertin

In Medienpartnerschaft mit:

enorm ist das Magazin für gesellschaftlichen Wandel. Seit der Gründung 2010 widmet sich enorm insbesondere dem „Social Business“. Der Fokus der Artikel liegt auf Unternehmen, Bewegungen und Menschen, die sich zur eigenen ökologischen und gesellschaftlichen Verantwortung bekennen. Der Anspruch von enorm ist es, auch komplexe ökonomische und ökologische Zusammenhänge und Systeme verständlich zu erklären und ihre gesellschaftliche Wirkung aufzuzeigen.

B&L MedienGesellschaft mit  24 Stunden Gastlichkeit und GVMANAGER: Das Fachmagazin 24 Stunden Gastlichkeit für Gastronomiekonzepte bietet mit Empfehlungen und Best-Practice-Beispielen, ergänzt um Expertentipps und der Vorstellung erfolgreicher Gastronomiekonzepte Gastronomie-Entscheidern konkrete Hilfestellung. Das Management-Magazin GVMANAGER für die Gemeinschaftsgastronomie bietet seit über 70 Jahren berufsbegleitende, nutzwertorientierte Informationen für alle Fach- und Führungskräfte aus der Branche.

Fragen? Fragen!

Manches lässt sich einfacher im Dialog klären. Wenn Du Fragen hast, melde Dich gerne bei Serena per E-Mail oder telefonisch unter der Rufnummer 030 577 00 42 95.

Datenschutz

Wir gehen gewissenhaft mit Deinen Daten um. Zur Bestätigung Deiner Teilnahme, zum Informieren über das Ende des Wettbewerbs, zur Bekanntgabe der drei Finalisten der drei Kategorien und zur Bekanntgabe des Gewinners werden wir im Verlauf des Wettbewerbs mit Dir Kontakt aufnehmen. Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Alle Details zum Umgang mit Daten kannst Du in der Datenschutzerklärung nachlesen.

Teilnahmebedingungen

Alle Details zum Wettbewerb und Bestimmung des Gewinners kannst Du unter den Teilnahmebedingungen nachlesen.

Über uns

Branding Cuisine ist eine Kreativagentur, die auf Food und Nachhaltigkeit spezialisiert ist. Unser Verständnis für Food, Branding und Nachhaltigkeit wenden wir auf die Systemgastronomie, Food-Produkte, Betriebsrestaurants, den Lebensmittelhandel und nicht zuletzt die Landwirtschaft an. Ein zu geringer Anteil der Gesellschaft ernährt sich gesund und zu viele Krankheiten und negative Umwelteinflüsse sind ernährungsbedingt. Zu wenige nachhaltige Konzepte haben den Mainstream erreicht. Daran möchten wir etwas ändern und haben 2018 den Weltverbesserer-Wettbewerb ins Leben gerufen.

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